Zeugnisse, Erfahrungen, Erlebnisse von ehemaligen Volontären

Maja Detwieler, Januar 2008 - Juni 2008


MajaMeine Zeit in Uganda war einfach unglaublich toll. Ich durfte viel profitieren, lernen aber auch weitergeben. Am liebsten würde ich noch länger in Uganda bleiben – und ich empfehle jedem, mindestens ein halbes Jahr da zu bleiben. Vor allem der Durchbruch zu den Herzen der Kinder oder Schüler dauert einige Zeit und auch die Eingewöhnung in die Kultur von Afrika. Und nicht zuletzt ist es auch für die Kinder selber viel besser und einfacher, wenn man längere Zeit bleibt.

Ja, zurück zu meiner Zeit bei Vision for Africa International:
Am Morgen war ich jeweils in der Berufsschule. Dort habe ich selber Computerunterricht gegeben oder dabei assistiert. Es war sehr eindrücklich zu sehen, wie gerne die Schüler lernen und wie dankbar sie für den Unterricht sind. Oft hat es aber viel Geduld gebraucht, denn lernen tun sie sehr langsam und vergessen sehr schnell... :-)

Am Nachmittag war ich im Waisenhaus „Peace“. Dort hat es sechs Kids im Alter von 3 - 4 Jahren sowie ein kleines Baby. Hui, da war vielleicht immer was los! Ich habe es jedoch geliebt, mit den Kids draußen rumzutoben, irgendwelche Spiele zu machen, zu unserem kleinen „Bauernhof“ zu gehen, um die Tiere anzuschauen oder einfach etwas mit ihnen zu zeichnen oder zu spielen. Einfach war es aber auch nicht. Die Arbeit mit diesen süssen Boys und Girls hat oft viel Geduld, Ausdauer, Strenge aber vor allem Liebe gebraucht.
Jeden Samstag haben wir für die Kids von der Primary School verschiedene Clubs angeboten. Mir hat es immer wahnsinnig Spass gemacht.

Auch die Gemeinschaft mit den anderen Volontären hat mir sehr gefallen. Die Volis waren für mich meine Familie und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Die Beziehung zu Gott hat sich in diesen fünf Monaten total verstärkt und ich bin ihm für diese Zeit sehr dankbar. Es war einfach wunderbar.

Maja Dettwiler

Maja Dettwiler

 

Isabelle Bohnacker, August 2007 - Mai 2008


Uganda 2007/2008

Isabelle BohnackerSeit drei Wochen bin ich nun wieder zurück in Deutschland. Zurück und doch noch nicht. Meine Gedanken sind noch sehr viel in Afrika und bei allem was ich dort erleben, erfahren, sehen und lernen durfte. Acht Monate war ich als Volontärin bei Vision für Afrika und es war für mich eine sehr kostbare Zeit. Nun bin ich dabei zu trennen, was ich mir hier davon behalten will und kann und was ich auch wieder loslassen muss, weil es zu Afrika gehört, zu diesen Menschen, diesem Land und dieser Kultur. Die Kulturen sind sehr unterschiedlich und es ist nicht leicht, aber ich kann diese nicht mit unserer mixen, auch wenn ich das sehr gerne täte. Aber Europa ist eben nicht Afrika und jetzt bin ich wieder in Deutschland und das ist auch gut und richtig, aber es braucht eben einfach seine Zeit, seinen Platz wieder zu finden in unserer Kultur und unserem Lebensstil, ohne allerdings zu vergessen, wo man die letzten acht Monate war und was man gesehen hat. Nur zu schnell könnte es passieren, dass man genau dort weiter macht, wo man vor dieser zeit ausgestiegen ist, genau dort wieder ansetzt, als wäre nichts gewesen. Das habe ich sehr bald gemerkt. Schneller als man glaubt versucht diese Welt um dich herum dich wieder ganz gefangen zu nehmen und dir den Blick zu rauben, für das, was ich durch Gottes Gnade in diesem fremden Land lernen und erkennen durfte. Gott hat mich in dieser Zeit sehr stark auf ihn ausgerichtet und diesen Blick will ich um nichts wieder verlieren. Er hat mich in diesen acht Monaten reich beschenkt und all diese Schätze trage ich nun in meinem Herzen.

Uganda ist ein wunderschönes und sehr facettenreiches Land. Einerseits das Bild der Städte: überfüllte Straßen, Menschenmassen, Märkte, Staub, Taxis, Chaos. Das ganze Leben spielt sich praktisch auf der Straße ab. Und dann die ländlicheren Gegenden: weites Land, Hügel, sattes grün, Busch, einfache Hütten und überall die Kinder, wie sie an jeder Ecke stehen, Wasser tragen oder einfach zusammen sind. Sie strahlen dich an. Ihr Lachen, die weißen Zähne, barfuß, tragen zerrissene Kleider und doch manchmal wie Prinzessinenkleidchen. So stehen sie und schauen dich an. Schnell fassen sie Vertrauen, schließen dich ins Herz, genießen deine Aufmerksamkeit und Liebe, sind danach praktisch ausgehungert. Du brauchst dich nur zu ihnen zu setzen, singst mit ihnen Lieder oder spielst mit ihrem selbstgebauten Müll-Ball und ohne dass du die gleiche Sprache sprichst hast du in Null komma nichts 50 Kinder um dich herum. Von überall strömen sie herbei, ihre kleinen Geschwister mittragend. Es ist wunderschön zu sehen, wie sie anfangs vielleicht noch skeptisch und vorsichtig und beobachtend sind, später ihr Herz vollkommen öffnen und dir dadurch so viel Liebe schenken.
Mit Luftballons und Seifenblasen kannst du sie begeistern und ihre Freude daran begeistert und berührt dich. Sie wachsen in harten Lebensumständen auf, ich habe kaum eine Familie kennen gelernt, die in für uns „normalen“ Familienverhältnissen lebt. Die afrikanischen Männer dürfen bis zu drei Frauen haben, dementsprechend viele alleinerziehende Mütter gibt es. Die Zahl wird verstärkt durch verfrühten Todesfall an Krankheit oder durch den Krieg. Und mit jeder Frau haben sie mindestens vier Kinder und in beinah jeder Familie wächst noch mindestens ein Kind eines verstorbenen Geschwisterteiles der Eltern mit auf...

Die Zahl der Kinder ist unwahrscheinlich. 50 Prozent der ugandischen Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt. Aids ist zurückgegangen und doch noch ein großes Problem. Die Behandlung wäre kostenlos aber müsste eben regelmäßig und frühzeitig erfolgen, was das Problem darstellt. Bekommen sie einmal Medizin umsonst, denken sie, sie heben sie lieber auf für den Zeitpunkt, an dem es ihnen schlechter geht. Sie nehmen jeden Tag so wie er kommt, nicht mit dieser Planung, wie wir sie kennen. Haben sie heute eine gute Ernte wird gut gegessen.
Sie haben so viel weniger und sind doch so viel gastfreundlicher. Wenn du sie besuchst ist es selbstverständlich, dass du auch mit ihnen isst, natürlich auf dem Boden sitzend, vielleicht sogar mit den Fingern essend oder der einzigen Gabel, die sie im Haus haben, in einer Hütte, in der es sonst nichts gibt, außer dem nackten Betonboden, einer Matte, einem Tuch, das den Schlafbereich abgrenzt und vielleicht einem kleinen Regal, in dem die wichtigsten Dinge irgendwie gestapelt werden. Sie bieten dir das Beste an und du gehst sicher noch mit Mangos oder Avocados beschenkt nach Hause. Sie hängen so viel weniger an ihrem Besitz und leben deshalb in einer ganz anderen Freiheit, teilen und verschenken mit Freude an dich, die du eigentlich so viel mehr hast. Aber eben, sie leben die Tage wie sie kommen, was natürlich auch Nachteile hat. Durch viel Ermutigung und Zusprechen bekommen die Kinder oft erst einen Blick für das, was sie aus ihrem Leben machen können. Dass sie einen Beruf erlernen könnten, dadurch vielleicht sogar das Dorf verlassen müssten, dass ihr Leben sehr wertvoll ist, wertvoll und sinnvoll. Nicht nur ein Produkt, wie die Ugander, ihre Meinung oft treffend wiederspiegelnd, Kind gebären mit „produce“ übersetzen, sondern gewollt, meinem Glauben nach eben auch perfekt erdacht und geplant.

Isabelle BohnackerEs hat mir sehr viel Spaß gemacht eine der afrikanischen Lehrerinnen - Teacher Regina - im Kindergarten zu unterstützen. Sie hat die Top-Class wirklich tadellos auf die Schule vorbereitet und ihr Unterricht war hervorragend. Sie hat die Kindern einerseits absolute Disziplin gelehrt, ihnen aber gleichzeitig auch ganz viel Liebe gegeben. Durch ihre spürbare Freude und Liebe am Unterrichten und zu den Kindern hatte sie deren ganzes Vertrauen. So konnte sie ihnen viel mitgeben an Selbstvertrauen und Hoffnung, an Mut und Vision. Schon in dem Alter kann man sehen, wie Kinder sich entwickeln, wie sich ihr Denken verädert. Sie haben vermittelt bekommen, dass sie sehr wertvoll sind, dass sie nicht untergehen in der Masse, was in den Familien schnell passieren kann. Bei drei Frauen und all den Kindern vergisst der Mann doch mal schnell, wie viele genau er eigentlich hat. Die Vater-Kind Beziehung ist oft ganz schlecht bzw. oft einfach gar nicht vorhanden. Dort im Kindergarten von VfA haben sich die Kinder sehr wohl gefühlt. Jeweils zu dreißigst und mit einer „Mutter“ haben sie in zwei Schlafsäälen geschlafen. Es ist einfach, sie bekommen täglich dasselbe Essen, wie das in Uganda üblich ist "Posho und Beans" (Maisbrai mit Bohnen), aber sie haben ein geborgenes Zuhause, der Compound ist sehr schön angelegt, es ist sicher, sie lieben die Gemeinschaft und sie werden gut unterrichtet. Sie dürfen Kind sein und das genießen sie.
Aber sie freuen sich auch, wenn sie in den Ferien nach Hause gehen können. Der Abholungstag bringt meist große Aufregung und Erwartung mit sich, wenn dann manchmal Elternteile, ansonsten andere Verwandte, Tanten, Großeltern oder ältere Geschwister sie abholen kommen. Aber auch hier sieht man wenig Nähe in ihrer Beziehung zu einander. Ganz wenige der Kinder laufen ihren Eltern entgegen, obwohl sie mir vorher immer erzählen, dass sie sich sehr freuen, begegnen sie den Eltern doch meist mit einem gewissen Abstand, Zurückhaltung und Befangenheit. Die afrikanische Familie, ein schwieriges Thema, denn einerseits spielt die Familienzusammengehörigkeit eine große und bedeutende Rolle und andererseits ist sie innerlich doch so kaputt, wie die Deutsche nicht weniger.

Ja so habe ich doch einige Erfahrungen machen dürfen, die mir sehr kostbar sind. Es war eine so gute Zeit für mich und ich bin Gott für alles von Herzen dankbar. Er hat so gut für mich gesorgt und mich bewahrt und gesund nach Hause zurück gebracht. Ich empfinde es als sehr große Gnade, dass ich mit meinen 20 Jahren bereits solch ein fremdes Land kennen lernen durfte und daran lernen und wachsen konnte. Außerdem war es für mich auch eine gute Zeit mit Gott und er hat mir meinen Blick für einiges hier verändert und auf ihn ausgerichtet, so dass ich mich von ihm vorbereitet fühle für das, was jetzt kommt.

Isabelle Bohnacker

 

Francesca Mezzatesta , März 2008 - April 2008


Meine zwei Monate bei Vision for Africa

Wenn ich jetzt zurück blicke, kommt es mir vor als wäre es gestern gewessen. Eines Tages (ich war 9 Jahre) sagte ich zu meiner Mutter: Mami, ich weiss es einfach, ich gehe mal nach Afrika.
Es war ein Wunsch und eine Liebe die ich schon damals hatte. Ich betete wirklich für diesen Traum- manchmal vergass ich ihn, doch Gott zeigt mir - bis heute noch - das es sich lohnt zu träumen und auf die Stimme des Herzens zu hören. Klar müssen wir auch was dafür tun, aber Gott gibt sie uns nicht um sonst.

Das Gefühl endlich in Afrika angekommen zu sein, war im ersten Moment unbeschreiblich. Angekommen in "Vision" wurde ich sehr herzlich aufgenommen, von allen Volontären und heute hab ich mit einigen tolle Freundschaften. Die Gemeinschaft mit den Volis ist sehr herzlich und wenn es einem überhaupt nicht gut geht, ob seelisch, geistlich oder physisch...... es merkt immer jemand und man geht überhaupt nicht unter. Dann kommen die Momente unter den Volontären, wo man merkt das es wie in einer Familie ist. Es kann auch so witzig und lustig unter den Volis sein, ich weiss dass ich Tränen gelacht habe und meine Bauchmuskeln strapieziert worden sind. Heute vermisse ich diese Zeit richtig und ich kann allen echt nur empfehlen dort einmal dabei zu sein.

Ziemlich schnell kam auch schon das Arbeitsleben. Die Primary school, das Waisenhaus oder was die Malstunden - gemeint sind die Vorbereitungen der Unterichtsmaterialen für die Primary school - angeht, diese Zeit waren unbeschreiblich schön.

Francesca 2Ich selbst habe im Waisenhaus "Joy" gearbeitet. Die Arbeit dort, war total schön. Die Herzlichkeit, die Offenheit dieser Kinder haben mir soviel gegeben. Ohne es zu merken, gaben mir diese Kinder so viel Segen. Auch wenn es mir mal einen Tag nicht so gut ging und ich ins Waisenhaus gekommen war und mich ein Kind schon umarmte - war auch schon alles Üble vergessen. Diese Liebe die sie in sich haben, ist fähig gewessen in mir alles unschöne, üble oder starre zu brechen.
In meiner Zeit im Waisenhaus Joy, habe ich eine sehr tiefe freundschaftliche Beziehung aufbauen können. Als Volontär, lebte ich in einer richtigen Familie. Ich fühlte mich dazugehörig, arbeitete teils im Haushalt mit und am Abend duschte ich einige Kinder. Das war so eine Freude, wir hatte abends so einen Spass! Manchmal kitzelten wir uns so richtig dolle, das wir alle (10 Kinder, ich inbegriffen) dann am Boden lagen und uns überhaupt nicht mehr trennen konnten.
Mit Mama Alice, hatte ich tolle Gespräche und konnt in ihr eine wichtige und gute Freundin finden. Ich konnte auch von den Mamas im Haus so viel lernen was der Umgang mit den Kindern angeht. Danke euch allen, es war eine wundervolle Zeit die ich nie vergessen werde.

Francesca 3In der Primary school, war ich im "Ressource Room". Das war am Nachmittag von 15.00- 16.00 Uhr. Auch dort, werde ich viele schöne Momente nicht mehr vergessen.
Unter der Woche waren wir mit den Kindern in den Klassenräumen. Spielten mit ihnen, mit den vorhanden Spielen wie Memory, Mensch ärger dich nicht oder Uno. Was immer der totale Spass war. Oder wir ließen uns selbst Spiele einfallen, wie Wort oder Rechenspiele. Manchmal sassen wir mit manchen Kinder auch da und übten das Lesen.
An den Samstagen, waren die Clubs dran, die wir Volontäre hielten. Es gab den Puzzel-Club, Sport-Club und viele andere. Gerne wurden diese Clubs von den Kindern besucht und es machte uns und den Kindern immer viel Spass. Natürlich, war es manchmal auch sehr anstrengend aber zum Schluss kann ich sagen, dass es sich sehr gelohnt hat! Allein, wenn man von einem Kinderlachen zurück beschenkt worden war.

Ich persöhnlich war nur zwei Monate in Vision. Die Zeit verginge am Ende wie im Fluge, wo ich es sehr bedauerte nicht länger dort gewessen zu sein. Ich kann nur empfehlen, wenn du zu Vison for Africa kommst: bleib echt so lange wie du kannst! :-)
Natürlich ist es auch manchmal anstrengend und nicht leicht, aber ihr werdet die Zeit nie wieder vergessen. Ich hatte wunderschöne Momente dort und Gott in dieser Zeit so Nahe, das ich ihn auf neue Weise kennen lernen durfte.

Danke Jesus!!!!!!

Francesca

 

Kerstin Rossow , September 2007 - April 2008


Afrika!

Kerstin 1Ich hätte nie gedacht, dass es da jemanden im Himmel gibt, der jeden Tag kleine Geschenke verteilt. Und eines Tages stand ein Päckchen mit der Aufschrift Uganda (Vision for Africa Intl.) vor meiner Tür.

Also habe ich mutig meine sieben Sachen zusammengepackt und bin mal hin geflogen. Im Herzen noch nicht wirklich bereit alles in Europa loszulassen.

Jedoch was ich dort erlebt habe, hat mein Leben grundlegend durcheinander gebracht. Die Liebe und Herzlichkeit der Leute (besonders der Kinder), die Vielfalt der Natur, und auch die Atmosphäre bei "Vision" veränderten mich einfach und ließen mich einfach ich selber sein.

Die Zeit mit den Kidis (Nursery, Primary) hat mir riesig Spaß gemacht, auch wenn es nicht immer ganz einfach war - man braucht ganz schön Ausdauer und Geduld :-)!
Jedoch bereue ich keine Sekunde die ich mit den lieben Kleinen verbracht habe und vermisse sie nun ganz doll!

Ich habe dort gelernt mehr Verantwortung für mich und andere zu übernehmen. Mich in der Gemeinschaft besser zurecht zu finden, mich und andere so anzunehmen wie wir sind, offen zu sein für das "fremde" und mich ganz und gar auf meine Mitmenschen einzulassen.

Und dafür danke ich Gott so sehr!!!

Kerstin 2

 

Petra Ohnemus, September 2007 - Februar 2008

 

VolunteersSo, nun ist er da, mein letzter Tag von fast sechs Monaten bei Vision for Africa!

Obwohl mein Herz vor Freude springt, wenn ich an meine Familie und Freunde zu Hause denke, schmerzt der Abschied doch sehr. Ich habe Land und Leute kennen und lieben gelernt, bin begeistert von der Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen, von der Hingabe und Leidenschaft wie sie beten und worshipen und von dem üppig grünen, wunderschönen Land (und ich dachte bei Afrika immer an Wüste!).
Dass ich mich hier auch sehr wohl fühlte, lag vor allem an meinen Volli-Kollegen bzw. hauptsächlich Kolleginnen, lauter nette, tolle und interessante Leute! Durch gemeinsames Wohnen (besonderer Gruß an die Glory-Stable-Mädels), die gemeinsamen Mahlzeiten, gemeinsames Arbeiten bzw. Freizeit und gemeinsames Beten sind wir hier zu einer Familie zusammengewachsen.
I will miss you so much!!!

Ich bin Gott so dankbar dafür, dass er mir ermöglicht hat, hierher zu kommen. Meine größten Bedenken waren Heimweh und Malaria aber durch viel Gebetsunterstützung von zu Hause hatte ich weder das eine noch das andere (und bei meinem Heimweh ist das ein mittelgroßes Wunder!).
Apropos Wunder, als ich hierher kam, dachte ich, dass ich nonstopp Heilungs- und andere Wunder erleben werde. Die erlebte ich auch, aber Gott zeigte mir hier vor allem, wie sehr er mich in den letzten sechs Jahren meines wiedergeborenen Christseins verändert hat. Da ich vor meiner Bekehrung ein relativ "anständiges" Leben führte, gab es für mich kein Vorher und Nachher. Doch jetzt weiß ich, dass das, was Gott in mich hineingelegt hat immer mehr an die Oberfläche kommmt (Hallelujah!).
Ich durfte hier auch sehr viel Freude erfahren und hab durch das viele Lachen wahrscheinlich ein paar Lachfältchen und evtl. ein paar Bauchmuskeln mehr bekommen :-)

KindergartenDie Arbeit mit den Kindern in der Schule war sehr bereichernd. Es war eine Freude zu sehen, wie gern die Kinder hier lernen und wie dankbar sie für alles sind, was man mit ihnen macht. Im Waisenhaus zu arbeiten war teilweise anstrengend, aber letztlich sind die lieben Kleinen einfach zum Knuddeln und sie sind mir mehr ans Herz gewachsen als mir lieb ist!

Schlussendlich kann ich sagen, das ich keine Sekunde bereut habe, hierher zu kommen und dass ich reich beschenkt nach Hause fliegen darf.


Liebe Grüße,
Petra Ohnemus

Petra mit Kind

 

Kristina Pfaller, Johanna Schäffler, Lisa Lange und Melanie Bauer, Volontäre 2006/2007

 

Durch meine Zeit in Uganda als Volontär habe ich erfahren:

• Freude und Begeisterung in der Arbeit mit Kindern die sich nach Zuwendung und Liebe sehnen;
• Mit welcher Hingabe die Kinder hier singen, beten, Gott loben und preisen;
• Land, Leben und Einstellung der Menschen in Uganda;
• Wie Gott verschiedene Kulturen verbindet;
• Wie der Herr mich im geistigen Bereich wachsen lassen kann;
• Wie Gott meine Beziehung zu ihm belebte, erfrischte, erneuerte und vertiefte;
• Was das Zusammenleben von Jung und Alt, Schwarz und Weiß, Konservativ bis höchst Charismatisch bedeutet;
• Wie groß die Lebensfreude, das Vertrauen in Gott und der Glaube der Mitarbeiter, der Kinder und der Studenten von VfA ist;
• Bei Problemen und schwierigen Zeiten nach Gott zu suchen;
• Zwischenmenschliche Beziehungen höher zu stellen als alles Materialistische;
• Was Dankbarkeit in jeder Hinsicht bedeutet;
• Was es heißt, ganz für Gott zu leben, mit völliger Hingabe für den Nächsten, ohne eine Gegenleistung zu erwarten;

Volunteers

forward Berichte von Volontären über ihre Vorbereitungszeit im "Haus des Lebens" in Imst

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