Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch! 1. Johannes 3,1
Vom 1. Juli bis 3. August habe ich ein Praktikum in Imst, im Haus des Lebens (HdL) gemacht.
Dadurch, dass meine Schwester dort schon längere Zeit arbeitet, kannte ich die Leiter und einige der Angestellten schon. Das war sicherlich ein Vorteil, weil ich mich nicht fremd gefühlt habe und mich schnell einleben konnte.
Während dieses Praktikums lernte ich Sarah und Jule kennen, die mit mir nach Uganda fliegen. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und freuen uns schon total auf die weitere gemeinsame Zeit, die wir bald haben werden.
Nun aber zu meiner Arbeit im HdL.
Eingeteilt war ich in der Küche und in den Gästezimmern. Begonnen hat der Arbeitstag mit Frühstück machen, anschließend Zimmer putzen und aufgehört hat er mit Küche putzen. Die Arbeit war sehr anstrengend. Ich war viel auf den Beinen und habe sicherlich durch das viele Betten machen Armmuskeln bekommen. :J
Anstrengend war auch die Unregelmäßigkeit der Arbeitszeiten. Mal früh aufstehen, mal etwas später. Mal 2 Stunden Mittagspause, mal nur 1 Stunde. Mal Montag und Donnerstag frei, mal Samstag und Sonntag. Doch ich habe gelernt, damit umzugehen, was sicherlich hilfreich ist für die Arbeit, die in Uganda auf mich zukommt.
Total schön war es im Team zu arbeiten und die "Kollegen" nicht nur während der Arbeit kennen zu lernen, sondern sogar mit ihnen zu wohnen. Auch die Gäste haben uns immer sehr bereichert. Es ist dort nicht wie in einem Hotel, sondern es ist alles eine große Gemeinschaft von Menschen, die alle das gleiche Ziel haben: Jesus immer ähnlicher zu werden und ihm nachzufolgen.
So hatten wir auch viele schöne Gebetszeiten miteinander oder durften an den Seminaren teilnehmen. Ich hab Gott wieder neu kennen gelernt und bin begeistert, wie sehr er mich liebt!
Alles in allem also hat mich die Zeit dort wirklich positiv verändert. Ich habe gelernt, mit Problemen richtig umzugehen; ja die treten auf, wenn man die ganze Zeit aufeinander hockt! Und ich habe gelernt, wie ich mit Jesus alles meistern kann.
Ich vermisse die ganzen lieben Menschen, die ich dort kennen gelernt habe und hoffe, viele von ihnen bald wieder zu sehen, ob in Afrika, wieder in Imst oder dort, wo ich sie nicht erwarte.......
Danke für alles! |