Zeugnisse, Erfahrungen, Erlebnisse über die Vorbereitungszeit im HDL in Imst

Jule Schenk wird im September 2008 zu uns nach Uganda kommen

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch!   1. Johannes 3,1

Vom 1. Juli bis 3. August habe ich ein Praktikum in Imst, im Haus des Lebens (HdL) gemacht.
Dadurch, dass meine Schwester dort schon längere Zeit arbeitet, kannte ich die Leiter und einige der Angestellten schon. Das war sicherlich ein Vorteil, weil ich mich nicht fremd gefühlt habe und mich schnell einleben konnte.
Während dieses Praktikums lernte ich Sarah und Jule kennen, die mit mir nach Uganda fliegen. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und freuen uns schon total auf die weitere gemeinsame Zeit, die wir bald haben werden.

Nun aber zu meiner Arbeit im HdL.
Eingeteilt war ich in der Küche und in den Gästezimmern. Begonnen hat der Arbeitstag mit Frühstück machen, anschließend Zimmer putzen und aufgehört hat er mit Küche putzen. Die Arbeit war sehr anstrengend. Ich war viel auf den Beinen und habe sicherlich durch das viele Betten machen Armmuskeln bekommen. :J
Anstrengend war auch die Unregelmäßigkeit der Arbeitszeiten. Mal früh aufstehen, mal etwas später. Mal 2 Stunden Mittagspause, mal nur 1 Stunde. Mal Montag und Donnerstag frei, mal Samstag und Sonntag. Doch ich habe gelernt, damit umzugehen, was sicherlich hilfreich ist für die Arbeit, die in Uganda auf mich zukommt.

Jule SchenkTotal schön war es im Team zu arbeiten und die "Kollegen" nicht nur während der Arbeit kennen zu lernen, sondern sogar mit ihnen zu wohnen. Auch die Gäste haben uns immer sehr bereichert. Es ist dort nicht wie in einem Hotel, sondern es ist alles eine große Gemeinschaft von Menschen, die alle das gleiche Ziel haben: Jesus immer ähnlicher zu werden und ihm nachzufolgen.
So hatten wir auch viele schöne Gebetszeiten miteinander oder durften an den Seminaren teilnehmen. Ich hab Gott wieder neu kennen gelernt und bin begeistert, wie sehr er mich liebt!

Alles in allem also hat mich die Zeit dort wirklich positiv verändert. Ich habe gelernt, mit Problemen richtig umzugehen; ja die treten auf, wenn man die ganze Zeit aufeinander hockt! Und ich habe gelernt, wie ich mit Jesus alles meistern kann.
Ich vermisse die ganzen lieben Menschen, die ich dort kennen gelernt habe und hoffe, viele von ihnen bald wieder zu sehen, ob in Afrika, wieder in Imst oder dort, wo ich sie nicht erwarte.......

Danke für alles!

 

Sarah wird im September 2008 zu uns nach Uganda kommen

Sarah Wedeleit 1Ich kam für einen Monat ins „Haus des Lebens“, weil das Praktikum hier Voraussetzung für die Arbeit in Uganda bei Vision für Afrika ist. Ich sah die Zeit hier eher als eine Übergangszeit, die ich eben machen muss. Als ich mich mit dem Gedanken anfreundete, freute ich mich auf die Mädels, mit denen ich nach Uganda fliegen werde und auf die viele Zeit, die ich nun nach dem Abi-Stress mit Gott verbringen wollte.
Schon nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass es hier anders laufen würde, als ich mir vorgestellt hatte. Vollkommen übermüdet kam ich hier an und durfte gleich am nächsten Tag zum Frühstücksdienst um 6:45 Uhr in der Küche anfangen! Die Arbeit war nicht die, die ich mir freiwillig ausgesucht hätte und oft war es nicht ganz einfach mit so vielen Frauen in der Küche…
Doch was ich hier gelernt habe, das kann mir niemand mehr nehmen. Ich habe viel über Demut gelernt. Wenn es mal schwierig war, habe ich gelernt, mich darauf zu besinnen, dass ich hier für Gott und nicht für Menschen arbeite. Außerdem durfte ich hier so viele tolle Menschen kennen lernen, die ich sehr vermissen werde. Ich hatte weniger Zeit als zu Hause, um mich mit meiner Bibel hinzusetzten und dennoch habe ich Gott nochmal viel näher kennergelernt, ganz praktisch und persönlich für mich. So, dass ich mich am Ende der Zeit hier taufen ließ- ich werde die Zeit hier nicht vergessen und ich glaube, es war eine super Vorbereitung auf Uganda!

Sarah

Sarah Wedeleit

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